Allgemeines und Historisches

Buddhistischer
Religionsunterricht
in Österreich

Fachinspektor  Mag. Kurt Krammer
A-5111 Bürmoos; Georg-Rendl-Weg 26


Mobil: 0699-1075-9774
Email: relbuddh@sbg.at
http://www.dharma.at/

Buddhistischer Religionsunterricht in Österreich

Allgemein

 

 

Salzburg

 
 
 
 

PROJEKTE

LINKS

HOME

 

Viel Dank aus ganzem Herzen gebührt jenen Pionieren des Österreichischen Buddhismus, die seit Mitte der 70er Jahre mit langwierigen und unermüdlichen Bemühungen die staatliche Anerkennung der Weltreligion Buddhismus erwirken konnten.

Damit war der Grundstein für die Entfaltung der Buddha-Lehre und der damit verbundenen spirituellen Praxis gelegt und das Tor für einen buddhistischen Religionsunterricht an Österreichs Schulen aufgetan. 

In den folgenden Jahren kam es zur Erarbeitung eines Lehrplans für die Erteilung des Buddhistischen Religionsunterrichts und dieser wurde schließlich vom Sangharat der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft erlassen und vom Bundesminister für Unterricht und Kunst im Mai 1992 als Bundesgesetz bekanntgemacht.

Mit dem Schuljahr 1993/94 beginnt in Österreich der Religionsunterricht für buddhistische Schüler, eine europaweit diskutierte Pioniertat. 1995 gibt S.H. Dalai Lama in Anerkennung dieser Tatsache anlässlich eines Besuches in Graz den Schülern, die den Buddhistischen Religionsunterricht in verschiedenen Städten Österreichs besuchen, eine persönliche Belehrung. 1993 hatte der Unterricht mit 3 Lehrern und ca. 25 Schülern begonnen, im Schuljahr 1999/2000 sollten es schon 130 Schüler sein, die von 8 LehrerInnen in 6 Bundesländern unterrichtet werden. Mehrmals in diesen Jahren wurden an Höheren Schulen in Wien, Salzburg und Innsbruck von buddhistischen Schülern ausgezeichnete Leistungen bei mündlichen Reifeprüfungen aus Buddhistischer Religion geboten.

Im Oktober 1999 fand in Salzburg die erste Bundeskonferenz der buddhistischen Religionslehrer statt. 8 Lehrerinnen und Lehrer unterrichteten 19 Gruppen von Schülern. Bei dieser Gelegenheit wurde zur Koordination und Verbreiterung des angebotenen Unterrichtes auch ein Fachinspektor für den Buddhistischen Religionsunterricht bestellt und die Gründung eines Buddhistischen Religionspädagogischen Weiterbildungsinstituts für die wachsende Anzahl von buddhistischen ReligionslehrerInnen vorbereitet.

Eine Arbeitsgruppe bei der Zweiten Bundeskonferenz der LehrerInnen für Buddhistische Religion im Okt. 2000.

 In einer Atmosphäre edler Freundschaft werden zentrale Lehrinhalte abgesprochen, pädagogische Erfahrungen ausgetauscht und neue Unterrichtsmaterialien hergestellt.

Bei der zweiten Bundeskonferenz der buddhistischen Religionslehrer in Kärnten im Oktober 2000 konnte die Ausdehnung des Unterrichts auf 7 Bundesländer durch insgesamt 12 Lehrerinnen und Lehrer, sowie die Intensivierung der organisatorischen, pädagogischen und didaktischen Zusammenarbeit mit großer Genugtuung zur Kenntnis genommen werden.

Die dritte Bundeskonferenz der buddhistischen Religionslehrer fand vom 9. bis 11. November 2001 in Salzburg statt. Zu diesem Zeitpunkt sind 20 ReligionslehrerInnen bestellt. Ca. 30 Gruppen werden unterrichtet. Wegen des steigenden Interesses wird die Gründung einer Buddhistischen Religionspädagogischen Akademie zur Ausbildung von weiteren Religionslehrern ins Auge gefasst. Ab dem Schuljahr 2004/05 wurde auch in Niederösterreich und  im Burgenland ein buddhistischer Religionsunterricht angeboten.

Seit April 2002 fand jährlich neben den herbstlichen Bundeskonferenzen im Rahmen des BRPI eine Reihe von Fortbildungsveranstaltungen für Buddhistische ReligionslehrerInnen statt. Jährlich fand auch ein informatives Seminar für interessierte LehrerInnen anderer Unterrichtsgegenstände statt.

Auch im 19. Jahr des Buddhistischen Religionsunterrichts in Österreich wächst das Interesse daran beständig. 2008 trat auch der Neue Lehrplan in Kraft. Weiterhin werden interessierte und engagierte Buddhistinnen und Buddhisten gesucht, um weitere Unterrichtsgruppen in Schulstandorten zu führen, an denen ein Bedarf für einen buddhistischen Religionsunterricht besteht.

Gespräch der buddhistischen ReligionslehrerInnen mit dem neuen Präsidenten der ÖBR, Gerhard Weißgrab im Rahmen eines Seminars im Dez. 2006.

Ein neues konstruktives Kapitel bei der Organisation und Qualitätssicherung der Dharma-Vermittlung an österreichischen Schulen wird aufgeschlagen.

 

 

 

 

Last update: 2010-12-04