Neujahrsbotschaft 2011 des
Dharma-Drum Großmeisters:

Dhamma-Trommeln

 

Dieses Projekt richtet sich an alle BuddhistInnen, die ihre Praxis mit Lebensfreude verbinden wollen!

 Das neue Jahr 2011 und gute Vorsätze schließen bisherige Übungslücken. Wie die kleine Trommelpause, die wir uns gegönnt haben. Im Zentrum des Dhamma-Trommelns steht Rechte Achtsamkeit (samma sati). Es könnte auch jede andere Aktivität sein. Aber gerade beim Trommeln kann sich unmittelbar eine Menge Lebensfreude (piti) einstellen. Wie beim Üben des Achter-Pfades, der zu Ethik, Konzentration und Weisheit führt (sila, samadhi, panna).

 Wir werden vordergründig den "Puls" der Gruppe und im tieferen Sinn die Verbindung zum uralten Sangha herstellen. Die gemeinsame Sprache entsteht aus dem musikalischen Vokabular. Viertel, Achtel, Sechzehntel. Vierteltriolen, Achteltriolen. Die Veränderung (anicca) der Gruppe zeigt sich durch den Wechsel von Improvisation und „Groove“. 

 Je mehr neue Muster wir üben und anwenden, umso schneller wachsen Vokabular, kreatives Potenzial und die Fähigkeit, Trommel-Geschichten zu erzählen. Die Koordination der beiden Hirnhälften nimmt zu. Die Konzentrationskraft wächst. Wir fördern Einsicht in die Daseinsmerkmale. Der Ton der Trommel ist unbeständig, unzulänglich, nicht-selbst: anicca, dukkha, anatta. Durch empathisches Hören auf das musikalische Gruppen-Geschehen von Moment zu Moment zeigt sich liebevolle Güte (metta). Das Tor zu den vier göttlichen Verweilungszuständen (brahma-vihara) kommt langsam in Sicht. 

 Trommeln - ein Fenster zum Dhamma?

Die Botschaft: „Ersetze unheilsame (Denk-) Muster durch heilsame!“

Daraus ergibt sich die Wichtigkeit nachhaltigen Geistestrainings. MusikerInnen und GolfspielerInnen wissen den „Wert“ ihres Trainings zu schätzen. Zum Glück brauchen wir mit der Umsetzung der Buddha-Lehre kein Geld verdienen - es geht um weit mehr: Das Erwachen.

Daher üben BuddhistInnen natürlich noch mehr als MusikerInnen oder GolfspielerInnen J.

 Wir spüren also einer ganz bestimmten Botschaft des Buddha nach. Er empfielt uns, unsere Gewohnheitsmuster zu verändern, um Heilsames zu fördern und Unheilsames zu vermeiden. Zu lange haben wir das Gegenteil getan. Da hilft nur eines: ÜBEN, lustvoll, entspannt, aufmerksam!

So wird Dhamma-Trommeln zur Metapher für unsere wichtigste Übung.

 Wir werden Ansätze entdecken, um hartnäckige, kulturell bedingte Rhythmus-Gewohnheiten freizulegen. Diese „Vorarbeit“ kann uns helfen,  auch die Gewohnheitsmuster leichter zu knacken, die unserer buddhistischen Meditations-Praxis im Weg stehen. Jede(r) ist dazu herzlich eingeladen, Fortgeschrittene ebenso, wie AnfängerInnen! 

 Der Vollständigkeit sei angemerkt: Dies ist ein (weiteres!) kostenloses („Dana-offenes“), intra-buddhistisches Angebot der Buddhistischen Gemeinschaft Salzburg (BGS), das den BuddhistInnen aller Traditionen offen steht.

 Nächster Termin: Jeder 2. Dienstag im Monat, beginnend ab 8. Februar 2011, 17:30 - 18:45 im Buddhistischen Zentrum (BZ), Lehenerstr.15.

Nehmt bitte Eure Trommeln mit.

Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen + neue Gesichter!

Silvester 

 

 

 

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Begrüßung 2010:
Hallo, liebe TrommlerInnen,

 

der nächste Termin für die inter-buddhistische Dharma- / Dhamma-Trommelgruppe, die allen buddhistischen Traditionen und Gruppen offensteht
siehe Kalender im BZ, Lehenerstr.15.

 

Zur Erinnerung: Wir haben uns letztes Mal mit der Gleichwertigkeit des Trommel-Alphabets beschäftigt. Je mehr neue Muster (Pattern) wir üben und anwenden, umso schneller wächst unser Vokabular und kreatives Potenzial. Das weckt unseren Wunsch und unsere Fähigkeit, Trommel-Geschichten zu erzählen. Spaß und Lebensfreude inklusive. Die Koordination der beiden Hirnhälften nimmt zu. Die Konzentrationskraft wird stärker. Einsicht in die Daseinsmerkmale ebenso. Ethik kommt auch nicht zu kurz (empathisches Hören auf die Gruppe beim Spielen führt zu upekkha und metta, und hat handfeste Folgen). Jetzt zu den Details, in denen letztes Mal bekanntlich Mara saß:).
TA - KA - DE - MI (Viertelnoten) singen. Nicht-Mathematiker (auch verträumte EsoterikerInnen) können auch mit 1 - 2 - 3 - 4 arbeiten :).

Dazu Achtelnoten spielen: Möglichst gleichmäßiger Puls über ca. 5 Minuten, rechts beginnen. Nochmal, aber links beginnen. 

Dann rechte Hand ansteigend und absteigend betonen. Nochmal, aber linke Hand (zusammen mit den gesungenen Viertelnoten ergibt dies eine Offbeat-Situation). Nur Geduld (Upekkha!): Das bedarf einiger Übung.
Einfacher Djembe-Rhythmus (Groove) führt mit etwas Ausdauer zum "Gruppen-Flow". Allerdings nur wenn die Bedingungen ausreichen. Paticca Samuppada, die Lehre von der bedingten Entstehung lässt grüßen.
Die "Afrikaner" unter uns können sicher noch mehr Djembe-Grooves - und bald vielleicht auch einfache Djembe-Stücke vorstellen (die Mehrheit spielt Djembe). Zwischendurch lassen wir schon ein wenig Improvisation wachsen.
Ich freue mich schon auf die nächste Trommel-Session mit Euch! (...nicht ohne die Empfehlung, jeden Tag einige Minuten so intensiv zu üben, dass der Wohnzimmerkaktus wackelt :)!

 

Liebe Grüße,
Silvester

 

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